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Das Black Rhino Custodian Projekt:
Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts lebten noch über 400.000 schwarze Nashörner (black rhinos) in den Savannen Afrikas (IUCN). 1970 waren es nur noch 65.000 (IUCN; Swart et al. 1994; Hearne and Swart 1991) und 1997 gab es gar nur noch knapp 2.000 Tiere.
Wilderei (IRF; Swart et al. 1994; Hearne and Swart 1991) und der Verlust des natürlichen Lebensraumes durch landwirtschaftliche Nutzung (z.B. Rinder, Ackerbau) waren die Hauptgründe. Durch gezielte Artenschutzprojekte, hartes Eingreifen gegen die Wilderei und das internationale Verbot gegen Handel mit dem Rhinohorn (CITES) ist die Population bis heute wieder auf 3.100 Tiere angewachsen.
Wilderei und Bevölkerungsprobleme sind immer noch eine schwere Bedrohung für diese seltene Art.
Die größte Population schwarzer Nashörner (D.b.bicornis) mit mehr als 700 Tieren lebt im Etosha Nationalpark in Namibia (Namibian Ministry of Environment and Tourism).
1993 begann in Namibia ein staatliches Artenschutzprojekt für schwarze Nashörner.
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